Überragende Medaillenbilanz bei allen nationalen Titelkämpfen

Notz Heim Beinlich Dattke Boch2 DM HM19 Koelpin FotoRegensburg, 28. Dezember  2019 (orv) –  Das Jahresende ist auch bei den erfolgsverwöhnten Läuferinnen und Läufern der LG Telis Finanz Regensburg  die Zeit der Bestenlisten und Meisterschaftsbilanzen. Die Zahl 19 spielt dabei eine dominierende Rolle: 19 nationale Titel waren es am Ende für die Blauen, alle in der Königsklasse der Frauen und Männer oder in der U23 geholt, 19 Silber- und Bronzeplaketten kamen im 19er Jahr dazu. Mit Miriam Dattke hatte man eine wahre „Gold-Miri“ in den eigenen Reihen. Sie ließ sich inklusive ihrer Mannschaftsbeteiligungen gleich 11mal Gold umhängen und war damit auch in der ganzen Republik einsame Spitze. Unter den jeweiligen Top-ten der einzelnen Laufentscheidungen gab’s des Öfteren Rudelbildungen der Regensburger/Innen. Deutlichstes Indiz dafür die Deutschen Halbmarathonmeisterschaften am 7. April in Freiburg: In den drei Einzelentscheidungen der Frauen, Männer und der weiblichen U23 blieben für den Rest Deutschlands gerademal zwei Bronzemedaillen übrig. Telis-Teamchef Kurt Ring spricht deshalb „von einem der erfolgreichsten Jahre der 50-jährigen LG-Geschichte“.

 

„2013 hatten wir schon einmal so ein Superjahr mit 20 Titel und unsere Eitelkeit hat uns damals zum bundesweiten Vergleich verleitet. Das habe ich auch heuer wieder getan.“ Das Ergebnis war dasselbe. Wie 2013 sammelten die Asse der LG Telis Finanz mehr als alle anderen deutschen Vereine oder Leichtathletik-Gemeinschaften querbeet durch alle Altersklassen von der U16 bis zur Frauen- und Männerklasse und ebenso über alle Disziplinen hinweg von den 100m bis zum Zehnkampf, einschließlich aller Wettbewerbe außerhalb des Stadions wie Crosslauf, Straßenlauf oder auch dem Berglauf. Damit beantwortet sich die Frage nach dem stärksten Laufteam in dieser Republik von selbst: es sind wieder einmal wie schon seit Jahren die „Blauen“.

Sehr zur Freude von LG-Präsident Norbert Lieske, der selbst einmal ein Läufer war und es sich nicht nehmen lässt, meistens bei den verschiedenen nationalen Titelkämpfen mitzureisen. „Freiburg, bei der Halbmarathon-DM, und Siegburg, bei den Titelkämpfen über 10km, waren Demonstrationen unserer Stärke. Vor allem haben mich die Teamerfolge gefreut. Das, was unsere Mädels und Jungs nicht nur in diesem Jahr geleistet haben, erzeugt in der Laufszene große Anerkennung. Leider können wir das in Regensburg gar nicht mehr so recht vermitteln. Das Ungewöhnliche eines Deutschen Meistertitels ist hier schon zur Gewohnheit geworden“, schwärmt der Präsident von seinen Läuferinnen und Läufern.

So Unrecht hat er damit nicht. Die traditionellen Leichtathletik-Giganten aus Leverkusen, Wattenscheid und Berlin bleiben trotz eines bei weitem größeren Disziplinspektrums bezüglich nationaler Meistertitel gegenüber der LG Telis Finanz dahinter. „Wenn man bedenkt, dass der große TV Wattenscheid 01 mit vielen hauptamtlichen Trainern und dem Olympiastützpunkt vor der Haustür gerademal neun Goldmedaillen in 2019 zusammenbrachte und damit allein als Verein den Vergleich mit der Spitzenathletin der Regensburger, Miriam Dattke, um zwei Plaketten verliert, sagt das Einiges aus. „Die LG Telis Finanz ist einen besonderen Weg gegangen, der aber sehr erfolgreich ist“, sagte im letzten Jahr der Präsident des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes, Gerd Neubauer, anlässlich der LG-Jahresfeier. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzu zu fügen.