Ein Südafrikaner schiebt sich bei der Gala ins Rampenlicht

Jobodwana Pohl Gala19 BruesselfotoRegensburg, 11. Juli 2019 (SZ/Wotruba) - Regensburg Es ist nicht leicht, in der Leichtathletik mit Namen zu jonglieren. Manchmal steht da jemand gänzlich unscheinbar in der Startliste mit einer Bestleistung, von der niemand weiß, aus welcher Zeit sie rührt. Manchmal sind die Namen auch durchaus mit nennenswerten Erfolgen verknüpft, die aber selbst für Experten längerer Recherche bedürfen. Anaso Jobodwana ist so ein Mann: Dass der Sprinter aus Südafrika schnell sein könnte, zeigte die persönliche Bestzeit von 10,10 Sekunden über 100 Meter. Dass er auch international schon eine Rolle gespielt hat, zeigt der Blick zurück: Doppel-Gold über 100 und 200 Meter bei der Universiade 2013 im russischen Kazan, WM-Bronze über 200 Meter in Peking 2015, Silber in der 4 x 100 Meter-Staffel bei den Commonwealth-Games 2018 lassen sich sehen. Anaso Jobodwana bestätigte bei der Sparkassen-Gala im Regensburger Universitätsstadion, was er kann, und lieferte zum Start und zum Abschluss Höhepunkte – nachdem mit Laura Müller die schnellste deutsche Frau des Jahres kurzfristig verletzt absagen musste. Erst gewann er die 100 Meter nach Zielfoto-Entscheid in 10,17 Sekunden, im letzten der 14 Lauf-Wettbewerbe und vier technischen Wettbewerbe der Gala 2019 die 200 Meter in 20,38 Sekunden war’s deutlich klarer. Hier geht's weiter zum Artikel von Claus-Dieter Wotruba in der MZ ...