Auch einige Regensburger kämpfen um Gold mit

Dattke Pauer2 BLV Halle18 KiefnerfotoRegensburg, 23. Januar 2019 (orv) – Es ist hierzulande derzeit bitterkalt. Der Winter hat Bayern fest im Griff. Das ist Grund genug für Bayerns Leichtathleten, in die warme Halle auszuweichen. Wie jedes Jahr um die Zeit ermittelt der Bayerische Leichtathletik-Verband seine Meisterinnen und Meister, diesmal in der Fürther Halle am Finkenschlag. Da Deutschlands flächengrößtes Bundesland immer noch nur zwei Leichtathletikhallen in Fürth und München für den täglichen Trainingsbedarf hat, fällt das Meldeergebnis in einigen Disziplinen sehr schwach aus, zudem halten sich viele weißblaue Topathleten mit ihrem Saisonstart zurück. Unter den Favoriten für Gold sind auch einige Regensburger. Die beiden Neuzugänge der LG Telis Finanz Nada Ina Pauer und Konstantin Wedel wollen über 3.000m nicht nur den Titel einheimsen, sondern zugleich die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften. Sozusagen mit einem Kaltstart ohne jegliche Tempovorbereitung werden sie bei diesem Unternehmen ihre Teamkollegen Miriam Dattke und Tim Ramdane Cherif nach Kräften unterstützen. Zum absoluten Favoritenkreis im Hochsprung zählt Andreas Plößl vom SWC Regensburg. Tritt die Ambergerin Kathrin Fehm (ESV Amberg) über 60m und 200m an, wird sie kaum zu schlagen sein.

„Eine extra Hallensaison im Winter zu gehen, macht nur Sinn, wenn am Trainingsort die entsprechenden Anlagen zur Verfügung stehen. Deshalb fällt unser Engagement beim Saisonstart in der Fürther Halle sehr spärlich aus. Wir warten also schon sehnsüchtig auf den Neubau der Regensburger Leichtathletikhalle, der 2022/23 fertig werden soll. Dann kann bei uns an der Donau die Leichtathletik auch unterm Hallendach erst richtig losstarten“, sagt Telis-Teamchef Kurt Ring zum Wochenende. Aus seinem Team liebäugeln mit Nada Ina Pauer und Florian Orth mit einem 3.000m Start bei den Hallen-Europameisterschaften in Glasgow. Pauer versucht, die Nominierungskriterien (9:05,00min) über Fürth, Madrid und der Hallen-DM in Leipzig zu packen. Orths Weg geht über Stockholm, Düsseldorf, Karlsruhe und ebenfalls über den Start bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Fürth. Von ihm werden 7:55min gefordert.

In Fürth, am kommenden Wochenende, könnte die SWC-lerin Isabel Mayer über die Hürden sowie im Hoch- und Weitsprung gleich dreimal auf’s Podest steigen. Medaillenchancen haben auch Sophie Sachsenhauser (SWC) im Stabhochsprung und Hürdensprinterin Sonja Brandl von der LG Telis Finanz. Mit Pascal Ghanimi, Osamah Mahmood und Philipp Bengler schickt die LG Telis Finanz erstmals wieder ein Sprintertrio zu Landesmeisterschaften und auch Langstreckler Max Zeus (LG Telis Finanz) zählt neben seinen Teamkollegen Wedel und Ramdane Cherif zu den Medaillenanwärtern über 3.000m. Dasselbe gilt natürlich auch für Miriam Dattke auf der gleichen Distanz bei den Frauen. An erster Stelle in der U20-Nennliste steht Lisa Basener sowohl über 800m als auch über 3.000m, ebenso wie U18-Mann Luca Pinter (SWC) im Weitsprung. In dieser Altersklasse macht sich auch Hochspringer Elias Hammouche (SWC) Hoffnungen auf eine Medaille. Der SWC Regensburg stellt sowohl bei den Frauen, den Männern als auch der weiblichen U18 eine 4x200m Sprintstaffel.

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